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FAQ – Häufig gestellte Fragen

Allgemein

Ist ein Solarstromspeicher für Privatleute sinnvoll?

Man kann eine Photovoltaikanlage auch ohne Speicher betreiben und den Strom nur zu den Zeiten selbst nutzen, wo er erzeugt wird. Ein Solarspeicher hat aber mehrere Vorteile:
– Unabhängigkeit: sowohl auf die Energieversorgung bezogen als auch auf die Unabhängigkeit von steigenden Strompreisen
Sicherheit bei Stromausfällen (Notstromversorgung),
– Wirtschaftlichkeit: der Speicher ist eine Investition, die sich auszahlt sobald sich die Anschaffung amortisiert hat
– Nachhaltigkeit: Man kann einen größeren Teil des Stroms vom eigenen Dach nutzen, der ökologisch erzeugt ist und nicht transportiert werden muss

Wieviel kostet der Speicher?

Die aktuellen Preise stehen auf der Website www.sax-power.net. Als vergünstigter Einführungspreis (Brutto) für 2021 gelten 4999€ für den Speicher, dazu kommt ggf. das SAX-Smartmeter (99-299€ je nach Installation). Für den Installateur fallen natürlich auch Kosten an.

Wie groß ist der Speicher?

Da der Wechselrichter für die Batterie, den alle herkömmlichen Systeme als ein großes und schweres Bauteil benötigen, bei uns komplett entfällt, ist der ganze Speicher für 5,2kWh nur 53x53x25cm groß und lässt sich leicht unterbringen.

Wie wird der Speicher gesteuert?

Der Speicher wird von einem Smartmeter gesteuert, SAX Power bietet passende Geräte an. Das Smartmeter wird vom Elektriker hinter dem Stromzähler im Schaltschrank installiert und misst sowohl die Energie, die das Haus verlässt (eingespeist wird), als auch die, die von Ihnen eingekauft wird (aus dem Netz bezogen wird). Das Smartmeter steuert den Speicher so, dass die zugekaufte und eingespeiste Energiemenge minimiert wird. So speichern Sie überschüssigen Strom aus der PV-Anlage und entnehmen ihn später wieder, wenn die PV-Produktion nicht ausreicht. Der Speicher speist keine Energie in das öffentliche Netz ein und speichert auch keine Energie aus dem öffentlichen Netz, weil das wirtschaftlich keinen Sinn hätte.

Was habe ich von der neuen Technologie, außer dass man keine Wechselrichter braucht?

Mit dem SAX-Speicher gewinnt man eine extrem hohe Sicherheit: Man kann ihn in 0,2 Millisekunden abschalten, und dann ist der gesamte Speicher unterhalb der Sicherheitsspannung (40V), d.h. man kann ihn überall anfassen! Das schließt Unfälle durch Hochspannung oder Erhitzung aus. Man profitiert auch bei der Lebensdauer: Normale Batteriespeicher mit Reihenschaltung sind nur so stark wie ihre schwächste Zelle, und durch produktionsbedingte Unterschiede und noch mehr durch Alterung gibt es immer Verluste – mit der SAX-Schaltung werden die Zellenblöcke einzeln angesprochen, so dass jeder optimal genutzt werden kann. Selbst wenn eine Zelle komplett ausfiele, bleibt der Rest der Batterie nutzbar. Das System ist zudem sehr robust, denn durch die spezielle Schaltung sind die elektronischen Bauteile nur einer geringen Spannung ausgesetzt – das verringert das Risiko von Defekten.

Wer sagt mir, dass die Behauptungen von SAX über ihren Speicher auch stimmen?

Der revolutionäre Ansatz unserer Technik wurde von unabhängigen Stellen wie dem Fraunhofer-Institut bestätigt – die Dokumente machen wir Ihnen auf Wunsch gerne zugänglich. Auch unserer amerikanischer Investor Walden International hat uns und unsere Technologie auf Herz und Nieren geprüft, bevor er 2021 siebenstellig bei uns eingestiegen ist. Bestätigung haben wir auch durch Auszeichnungen bei Wettbewerben: Im Mai 2021 erhielten wir einen Preis beim German Innovation Award, im Juli 2021 waren wir Preisträger des ees Awards. Dieser wird vergeben von der Intersolar, der weltweit führenden Ausstellungsreihe für die Solarwirtschaft. Auf der diesjährigen Intersolar-Messe in München werden wir auch im Oktober vertreten sein uns unseren Speicher präsentieren.

Wie kann ich den SAX-Speicher regeln und kontrollieren?

Über ein übersichtliches Dashboard kann der Speicher im Webbrowser und in einer App auf dem Smartphone überwacht werden. Informationen wie Ladezustand kann man hier ablesen, Messdaten werden graphisch angezeigt, der Speicher kann an- und ausgeschaltet werden. Nach der Lieferung kann man mit der Seriennummer des Speichers ein Konto erstellen (Website: app.sax-power.net). Dazu sind die SAX-Speicher über eine LAN-Schnittstelle mit dem Webserver der Firma SAX Power verbunden. Die Werte werden auch in einer Datenbank gespeichert und stehen damit zu Wartungszwecken bereit.

Warum soll ich Updates aufspielen, die SAX Power für den Speicher bereitstellt?

Es kann nie ausgeschlossen werden, dass wir in der Software des Geräts einen Fehler entdecken, der behoben werden muss. Außerdem arbeiten wir laufend an Verbesserungen, die wir für die Nutzer bereitstellen. So ist für Oktober/November 2021 ein Update geplant, das ein intelligentes Energiemanagement verfügbar macht. Mit der neuen Funktion werden Wetterdaten genutzt, um eine Prognose der Solarstrom-Erzeugung zu erstellen. Der Speicher kann dann automatisch so gesteuert werden, dass die 70%-Kappung vermieden wird.

Habe ich mit einem SAX-Speicher auch eine Notstromversorgung?

Ja, der Speicher der Fima SAX Power verfügt über eine USV-Funktion für eine unterbrechungsfreie Stromversorgung von allen oder ausgewählten Verbrauchern im Kundennetz. Es gibt einen separaten Anschluss am Gehäuse neben dem normalen Stromanschluss. Wenn die Netzspannung ausfällt, erkennt das der Speicher automatisch (Inselerkennung) und schaltet unterbrechungsfrei auf den Notstrombetrieb um. Die Geräte, die am Notstromanschluss angeschlossen sind, werden also immer mit Spannung versorgt.

Kann ich mit einem Speicher beginnen und später einen weiteren ergänzen?

Der Speicher lässt sich problemlos auf 2 oder 3 Geräte erweitern, auch zu einem beliebigen späteren Zeitpunkt. Weil wir jeden Zellenblock einzeln ansteuern und optimal nutzen, werden nachträglich installierte Geräte nicht durch die früheren Speicher beeinträchtigt, wenn diese durch ihren natürlichen Alterungsprozesse in der Kapazität gesunken sind. Man ann immer die volle Kapazität jedes Geräts nutzen.

Ich habe keine PV-Anlage. Kann ich den Speicher trotzdem z.B. als Notstromgerät nutzen?

Nicht in der Standardanwendung, da diese eine „Nullsteuerung“ des Speichers vorsieht, d.h. kein Leistungsbezug aus und keine Leistungslieferung in das öffentliche Netz. Der Speicher unterstützt aber Modbus RTU und Modbus TCP/IP. Technikaffine Kunden können somit den Speicher über eine externe Steuereinheit nach ihren speziellen steuern, wenn Sie diese entsprechend programmieren.

Ist auch ein Inselbetrieb möglich, um den Speicher z.B. beim Camping zu benutzen?

Ein Inselbetrieb ist technisch kein Problem, diesen haben wir ja auch bei der USV-Funktion (Notstromversorgung). Der PV-Speicher ist aber von der Größe und Gestaltung her auf eine feste Installation im Haus hin ausgelegt. Wir haben aber ein kleineres, mobiles Modul in Planung, dass man für den Outdoor-Einsatz mitnehmen kann.

Warum will SAX Power seine Technologie später gerade für E-Autos nutzen?

Die Entwicklung ist für E-Autos besonders gut geeignet, denn zum einen werden ohne Wechselrichter Bauraum und Kosten gespart, zum anderen wird die Lebensdauer der Batterie deutlich verlängert. Die Ladezeit wird auf die Hälfte reduziert. Man gewinnt auch viel Sicherheit für Servicepersonal wie Pannenhelfer oder Werkstatt, weil es bei Defekt oder Aufprall eine sofortige Abschaltung der Batterie auf die Sicherheitsspannung von 20V gibt und keine Hitzeentwicklung stattfindet. Brand- oder Explosionsgefahr werden damit praktisch ausgeschlossen.

Technik

Was ist das besondere an der SAX-Technik?

Die Batteriezellen sind nicht wie in herkömmlichen Systemen einfach in Reihe geschaltet, sondern werden von der Steuerung über sogenannte kaskadierte H-Brücken angeschlossen. Das heißt, wir gruppieren die Batteriezellen, und sprechen diese Gruppen einzeln an – so können wir sie optimal auslasten und können auch flexibel mit den Spannungswerten der Gruppen arbeiten. Dafür ist ein sehr kompliziertes Steuerungs- und Regelungsnetzwerk nötig, wir sind damit aktuell der einzige Anbieter auf dem Markt.

Wie kann es sein, dass man keinen Wechselrichter hat und trotzdem Wechselstrom bekommt? Ist ein Wechselrichter in dem Speicher enthalten?

In der Batterie von SAX Power übernimmt die Elektronik des Batterie-Management-Systems (BMS) die Umrichtung von Gleich- in Wechselstrom. Es gibt also keinen Wechselrichter als eigenes Gerät, auch nicht im Batteriegehäuse versteckt, sondern die Funktion wird vom ohnehin vorhandenen BMS mit übernommen. Die Wechselrichter-Funktion steckt also in der Software und braucht keine eigene Hardware mehr.

Was ist der Vorteil gegenüber einem üblichen System mit Wechselrichter?

In der SAX-Batterie sind die Zellblöcke nicht einfach hintereinander geschaltet (Reienschaltung) wie in herkömmlichen Batterien, sondern sie können über eine spezielle Schaltung (kaskadierte H-Brücken) einzeln angesprochen werden. Die Elektronik kann also mit vielen einzelnen Gleichstrom-Spannungswerten arbeiten und sie auf verschiedene Weise kombinieren. Indem Sie daraus eine Sinuskurve zusammenbaut, erhält man Wechselstrom. Dies ist viel effizienter als die heutige Wechselrichtertechnik (IGBT) – nur mit dem SAX-Prinzip erreicht man einen Wirkungsgrad der Umrichtung von 99%.

Was bedeutet ein Wirkungsgrad von 99%?

Die Angabe bezieht sich auf die Umrichtung von Gleich- in Wechselstrom, die von der Elektronik des Batterie-Management-Systems durchgeführt wird. Zum Vergleich: Herkömmliche IGBT-Umrichter erreichen bis 96%. Das SAX-Verfahren, das softwarebasiert ist und darum ohne ein zusätzliches Gerät auskommt, verringert also nicht nur Platzbedarf und Kosten, sondern erhöht auch die Effizienz – es geht weniger Energie durch die Umrichtung verloren. Die 99% wurden durch unabhängige Messungen bestätigt. Der Betriebspunkt, auf den sich der Wirkungsgrad bezieht, ist eine Leistung von 2500W. Zur Effizienz der Batteriezellen: Der SAX-Speicher benutzt hochwertige LFP-Zellen (Lithium-Eisenhosphat), die einen Wirkungsgrad von ca. 95% bei 0,2 C haben.

Wenn dieses Verfahren besser ist als Wechselrichter, warum benutzen es dann nicht auch andere Hersteller?

Das zu Grunde liegende Prinzip gibt es schon länger, aber es konnte bisher nur in Großanlagen etwa bei der Bahn eingesetzt werden, weil es teure Komponenten (Lichtwellenleiter) für die Kommunikation benutzt hat. SAX Power hat als bisher einziger Hersteller auf der Welt einen Weg gefunden, die Technologie für kleinere Systeme wie Solarspeicher wirtschaftlich nutzbar zu machen. Hier ein Link zu einer Erklärung des technischen Hintergrundes:
https://www.finepower.com/fachartikel-hocheffizienter-umrichter-fuer-batteriespeichersysteme/

Kann der Speicher auch 3phasige Geräte (Drehstrom) betreiben?

Der Speicher kann alle Geräte versorgen, ein- oder dreiphasig. Solange Energie in der Batterie gespeichert ist, wird die für alle im Haus angeschlossenen Verbraucher benutzt und es wird kein Strom aus dem Netz bezogen. Auch bei Ausfall des Netzes kann die Notstromfunktion (USV) alle oder einzelne Verbraucher aus der Batterie versorgen. – Technisch: Diese dreiphasigen Verbraucher werden vom Netz und vom Speicher versorgt. Der Stromzähler misst immer die Summe der drei Phasen zusammen. Die Summe der Dreiphasenleistung wird vom Smartmeter der SAX-Batterie gemessen und für die Regelung verwendet. Diese Leistung wird möglichst auf Null geregelt, der sogenannte „Nullspeicher“. Das heißt, auch wenn der Speicher einphasig ist, können damit einphasige wie dreiphasige Geräte vollständig versorgt werden.

Welche Zellen sind im SAX-Speicher verbaut?

Wir verwenden hochwertige LiFePO4-Zellen (Lithium-Eisenphosphat) vom drittgrößten Batteriehersteller in China (GoTion). Die Zellen sind sehr sicher, da sie erst bei 400°C brennen können. Zum Vergleich: NMC-Zellen (Nicke-Mangan-Kobalt), die manche Hersteller verwenden, brennen schon bei ca. 120°C. Unsere Zellen sind frei von umweltschädlichem Kobalt und haben mit 180Wh/Kg eine hohe Energiedichte.

Wie viele Ladezyklen überstehen die Zellen?

Wir garantieren eine Restkapazität des Speichers von 80% nach 10 Jahren Nutzungsdauer. Man rechnet üblicherweise mit 300 Zyklen pro Jahr, also 3000 Zyklen in 10 Jahren. Das sind allerdings Vollzyklen und wir arbeiten gar nicht im gesamten Spannungsbereich der Zelle. Die Lebensdauer des SAX-Speichers ist gegenüber herkömmlichen Systemen außerdem durch den rotierenden Ladungsausgleich erhöht.

Muss ich auf die Entladungstiefe der Zellen achten?

Batteriezellen können Schaden nehmen, wenn sie zu niedrig oder zu hoch geladen werden. Aber darauf achtet der Speicher automatisch, er entlädt die Zellen nie komplett. Auch wenn der Speicher 0% anzeigt, ist er technisch noch nicht ganz leer, entsprechend bei 100% nicht ganz voll: Es bleibt immer oben und unten ein Puffer, der den einwandfreien Zustand der Zellen gewährleistet.

Wie hoch sind die Verluste?

Die Effizienz der Umrichtung (von Gleich- zu Wechselstrom) ist durch die SAX-Technologie sehr hoch mit einem Wirkungsgrad von 99% (Herkömmliche IGBT-Wechselrichter erreichen etwa 92 bis 96%). Bei allen Speichern gibt es auch Verluste in den Batteriezellen – diese können wir nicht beeinflussen, sie sind abhängig von der Ladeleistung und der Temperatur.

Wie hoch ist die Leistung des Speichers?

Die Lade- und Entladeleistung beträgt maximal 4,6kW, da die Leitungen mit 20A abgesichert sind. In der Plug-in-Variante ist die Leistung auf 3,7kW beschränkt, da die Leitung hinter dem Sicherungsautomaten, wo der Speicher dann angeschlossen wird, nur auf 16 Ampere ausgelegt ist (230V * 16A = 3,7kW).

In jeder Batterie macht das Batterie-Management-System einen Ladungsausgleich, damit die Zellen möglichst gut genutzt werden – was macht SAX anders?

Um in konventionellen Batteriespeichern hohe Spannungen zu erreichen, werden die Zellen in Reihe geschaltet. Weil sich ihre Kapazität, Selbstentladungsrate und Temperaturcharakteristik leicht unterscheiden – noch verstärkt durch Alterung – haben beim Laden manche Zellen noch nicht den maximalen Stand erreicht, während andere voll aufgeladen sind: Das Laden muss abgebrochen werden. Entsprechend wird beim Entladen der Betrieb eingestellt, obwohl manche Zellen noch Energie gespeichert haben. Um das auszugleichen, setzt der verbreitete passive Ladungsausgleich einen Teil der elektrischen Energie von schon aufgeladenen Zellen in Wärme um, was ein Weiterladen ermöglicht. Es wird also Energie verschwendet, außerdem bietet das Verfahren keine Lösung für das Entladen. Die nutzbare Kapazität eines Batteriespeichers wird so durch die schwächste Zelle bestimmt und kann um mehr als 50% reduziert sein. Ein aktiver Ladungsausgleich vermeidet dies, benötigt aber aufwendige Schaltungen mit leistungselektronischen Bauteilen und komplizierter Steuerung. SAX Power hat diese Probleme durch sogenannte kaskadierte H-Brücken gelöst – damit können Blöcke von Batteriezellen einzeln eingeschaltet oder überbrückt und ein schneller Ladungsausgleich der Zellen realisiert werden. Beim Ausfall einzelner Zellen kann der übrige Speicher weiterbetrieben werden – so ist die Verfügbarkeit viel höher als mit konventioneller Schaltung, die Lebensdauer der Batterie ist erheblich länger.

Wie sieht es bei den SAX-Speichern mit der Elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) aus? Kann es zu unerwünschten Abstrahlungen kommen?

Bei herkömmlichen Installationen mit Wechselrichter kommt es immer wieder zu Störfrequenzen im Amateurfunk- oder Notdienstnetz – die Betreiber werden abgemahnt oder müssen ihre Anlagen bis zur Behebung stilllegen. Solarwechselrichter verfügen DC-seitig über Filter, die das verhindern sollen – ist ein Gerät aber defekt, können störende Oberschwingungen entstehen und von der Wechselstrom-Verkabelung auf dem Dach wie von einer Antenne verbreitet werden. Die Taktfrequenz in SAX-Speichern ist um den Faktor 1000 niedriger als in herkömmlichen IGBT- Wechselrichtern. Deshalb gibt es mit SAX keinerlei EMV-Probleme.

Welche Art von Batteriezellen sind in den SAX-Speichern verbaut?

SAX Power setzt Lithium-Eisenphosphat (LFP) -Zellen ein, und zwar ein Spitzenprodukt des weltweit führenden Herstellers, an dem VW als Hauptaktionär beteiligt ist. Diese LFP-Zellen haben eine extrem große Energiedichte und einen Wirkungsgrad von ca. 95% bei 0,2 C. Sie bieten auch wesentlich mehr Sicherheit gegen Feuer und Explosion als etwa NMC-Zellen (Nickel-Mangan-Kobalt). Während NMC-Zellen schon bei einer Temperatur von 100 Grad brennen, könnte das bei LFP-Zellen über 400 Grad passieren.

Kann man den Speicher starten ohne Netzspannung?

Die Entnahme von Energie ohne Netzanschluss ist schwierig, da der Speicher die Energie für den Start aus dem Netz bezieht. Ein sogenannter Schwarzstart (ohne Netzspannung) ist nicht vorgesehen, weil dabei die Gefahr einer Tiefentladung der Zellen besteht.

Ist eine Kombination mit Wärmepumpe oder Brennstoffzelle möglich?

Ja, wir ersetzen mit unserer Technik nur den batterieseitigen Wechselrichter. Geladen wird der Speicher mit Wechselstrom, darum wird ein PV-seitiger Wechselrichter beenötigt.

Welche Kommunikation wird unterstützt?

Das Modbus RTU Protokoll über eine RS485 Schnittstelle und das Modbus TCP/IP- sowie das Modbus UDP-Protokoll über LAN-Schnittstelle. Die Protokolle sind im Benutzerhandbuch beschrieben.

Verliere ich Ladezyklen, wenn ich Strom in das Netz einspeise und zugleich einen SAX-Speicher benutze?

Nein, der eingespeiste Strom geht nicht durch den Speicher. Die Priorisierung ist 1.Eigenbedarf 2.SAX-Speicher 3.Einspeisen

Installation

Wie und wo kann ich den Speicher montieren?

Der Speicher kann an der Wand montiert werden, wenn diese tragfähig ist. Ansonsten haben wir einen Ständer im Angebot, auf dem bis zu 3 Speicher eingehängt werden können. Die Maße des Ständers sind etwa 35cm x 70cm x 180cm.

Ist der Speicher für den Außenbereich geeignet?

Nein, der SAX Homespeicher ist nicht für den Außenbereich geeignet. Er ist nach IP 31 zertifiziert (Staub und Spritzwasserschutz).

Muss der Speicher in der Nähe des Sicherungskastens montiert werden?

Nicht unbedingt, denn es sind mehrere Anschlussarten des Speichers möglich. Der Stromanschluss kann über ein dafür verlegtes Kabel erfolgen oder über die Steckdose; Die Kommunikation zwischen Speicher und Smartmeter kann über Kabel erfolgen oder drahtlos. Daraus ergeben sich drei sinnvolle Arten der Installation:
1) Bei der Standardinstallation führen ein Stromkabel und eins für die Kommunikation mit dem Smartmeter zum Speicher – dabei ist es sinnvoll, wenn der Speicher in der Nähe des Sicherungskastens angebracht ist.
2) Bei der Wireless-Installation erfolgt die Kommunikation zwischen Speicher und Smartmeter drahtlos, daher ist kein Kommunikationskabel nötig, nur ein Stromkabel.
3) Bei der Premium-Plug-in Installation wird der Speicher an eine beliebige Steckdose im Haus angeschlossen (diese muss lediglich durch eine gesicherte Steckdose ersetzt werden) und die Kommunikation erfolgt drahtlos. In dieser Variante ist der Installationsort unabhängig vom Ort des Sicherungskastens, der Speicher kann z.B. in einem Wohnraum angebracht werden. Das ist auch vom Geräusch her kein Problem, denn aufgrund des hohen Wirkungsgrads entsteht kaum Wärme und es wird keine Kühlung benötigt, lediglich 2 Lüfter sind angebracht.

Welche Vorteile hat die Premium-Plug-in Installation?

In der Premium-Plug-in Installation wird der Speicher an eine beliebige Steckdose im Haus angeschlossen und die Kommunikation zum Smartmeter erfolgt drahtlos. Der Installationsort des Speichers ist daher sehr flexibel. Dies bietet sich besonders für Nachrüster an, die bisher eine PV-Anlage mit Einspeisung betrieben haben und bei denen kein Kabelanschluss vorhanden ist. In diesem Fall spart man sich mit Plug-in die Kosten und den Dreck für ein Öffnen der Wand, um Stromkabel zu verlegen. Die Plug-in-Installation ist extrem einfach: Man muss nur die entsprechende Schuko-Steckdose durch eine gesicherte Steckdose („Wieland-Steckdose“) ersetzen.

Hält eine Steckdose den Stromfluss beim Plug-in-Betreb überhaupt aus?

16A ist die Leistungsbegrenzung einer normalen Haushaltssteckdose, darum wird die Stromabgabe des SAX-Speichers bei der Plug-in-Installation auf diese Stärke begrenzt (beim Anschluss über Kabel sind es 20A). Es muss zum Anschluss eine gesicherte Steckdose benutzt werden, eine sogenannte Wieland-Steckdose.

Muss der Speicher ans Internet angeschlossen werden?

Ja, ein Internetanschluss ist notwendig, damit der Speicher mit dem Webserver verbunden ist. Am Speicher ist ein LAN-Anschluss vorhanden. Wenn kein LAN-Kabel zum Router/Switch gelegt werden kann, kann Powerline (Internet über die Steckdose) oder ein Repeater (empfängt das Haus-WLAN und hat einen LAN-Anschluss) eingesetzt werden.

Kann ich als Privatkunde den Speicher selbst anschließen?

Nein, die Installation muss durch einen ausgebildeten Elektriker erfolgen, das ist in Deutschland vorgeschrieben. Ein bei den Netzbetreibern eingetragener Elektriker muss den Speicher nach der Inbetriebnahme beim Netzbetreiber anmelden.

Was ist der Installationsstandard?

Die Standardinstallation umfasst ein Smartmeter (Typ ADL400), dieses wird im Sicherungskasten hinter den Stromzähler eingebaut. Der Speicher ist mit dem Smartmeter per Kabel verbunden (RS485-Schnittstelle, 2 Adern eines Kommunikationskabels wie z.B. Telefonkabel). Der Speicher ist über ein Stromkabel an eine Phase angeschlossen. Außerdem wird der Speicher per LAN-Kabel an das Internet angeschlossen.

Ich habe schon ein Smartmeter einer anderen Firma – muss ich trotzdem noch das SAX-Smartmeter kaufen oder ist eine Kommunikation mit anderen Geräten möglich?

Der SAX-Homespeicher wird normalerweise von unserem SAX-Smartmeter gesteuert, arbeitet also autark und ist daher mit allen PV-Wechselrichtern kompatibel. Wenn Sie das Smartmeter von SAX Power nicht installieren möchten, kann der Speicher aber problemlos auch über ein gängiges Verbindungsprotokoll (Modbus TCP, Modbus UDP oder Modbus RTU) gesteuert und so in Ihr bestehendes System integriert werden (RS-485-Schnittstelle).

Kann man direkt Gleichstrom aus einem PV-Modul in die Batterie einspeisen?

Nein, der Speicher ist AC-gekoppelt, darum benötigt man weiterhin einen PV-Wechselrichter. Der Speicher wird mit Wechselstrom geladen und kann Gleichstrom oder Wechselstrom ausgeben.

Wenn ich den SAX-Speicher mit einer Wallbox benutze, um mein E-Auto zu laden, welcher von beiden fungiert als Master?

Die Wallbox sollte als Master programmiert werden, da der Speicher im Smart-Home nicht die Funktion der Steuereinheit übernimmt. SAX Power empfiehlt eine autarke Steuerung des Speichers durch das Smartmeter, das ist am sichersten. Die Wallbox kann den Speicher dann zusätzlich steuern (Grenzwerte für Lade-/ Entladeleistung geben, Ladezustand und Leistung auslesen). Für die Kommunikation mit der Wallbox unterstützt der Speicher die Protokolle Modbus RTU, Modbus TCP/IP sowie Modbus UDP, diese sind im Benutzerhandbuch beschrieben.

Für Elektriker

Wie wird der SAX-Speicher installiert?

Die Installation des ist sehr einfach: Gerät montieren, Smartmeter im Schaltschrank installieren, Speicher anschließen, anschalten – fertig.
Die Parametrisierung wird bereits werkseitig von SAX Power erledigt, bei Bedarf kann der Elektriker sie mit der Software von SAX Power vorab bei sich im Betrieb ändern. Es sind keine Parametereinstellungen oder sonstige Programmierung vor Ort bei der Installation notwendig. Je nach Gegebenheit vor Ort und Kundenwunsch kann die Kommunikation zwischen Speicher und Smartmeter über Kabel oder LORA-Funkverbindung erfolgen, der Stromanschluss des Speichers über Kabel oder Plug-in (Wieland-Steckdose). Der LAN-Anschluss ist über LAN-Kabel, PowerLAN, Receiver, etc möglich.
Mit Hilfe einer Winde von SAX Power ist eine 1-Mann-Montage möglich, weil der Speicher dann nicht von Hand angehoben werden muss. Neben der Wandmontage ist auch eine Montage von bis zu drei Geräten an den freistehenden SAX-Ständer möglich.

Wie viel kosten mich die Speicher?

Installationspartner von SAX Power bekommen den SAX Homespeicher zum vergünstigten Preis. Abhängig von der Menge machen wir Ihnen gerne ein Angebot.

Werde ich für die Installation geschult?

Installationspartner von SAX Power bekommen von uns eine kostenlose Schulung und Info- sowie Werbematerialien. Die Schulung nimmt nicht viel von Ihrer Zeit in Anspruch, weil die Installation mit SAX einfache rist als mit herkömmlichen Systemen.

Wie erfolgt die Verkabelung der 3 Phasen zum Smart-Meter? (Ströme I und I* bzw. Stromwandler)

Die drei Phasen müssen mit derselben Orientierung angeschlossen werden. Bei den Klappstromwandlern müssen alle 3 Wandler ebenfalls mit derselben Orientierung installiert werden. Ein Vorzeichenfehler wird vom Smartmeter ausgeglichen.

Wie muss das RS485-Kabel angeschlossen werden?

21 (+) und 22 (-). Einfaches Telefonkabel (8 Adern), davon brauchen wir nur 2. Es wird keine Klemme am Smartmeter benötigt (Kabel rein, Schraube festziehen, fertig).

Gegen wieviel Ampere muss die Hauptleitung abgesichert werden?

4mm² genügt (sichert gegen 25A), da der Speicher bei >20A abschaltet.

Wie muss die logische Schnittstelle angeschlossen werden?

Gar nicht. Die ist durch Normen vorgeschrieben, aber wir nutzen sie nicht.

Sind im Plug-In Betrieb 16A (3,7kW) bei einer 1,5mm²-Leitung nicht zu gefährlich?

Das entspricht der Norm und ist daher unbedenklich. Die Sicherung sind 16A, daher funtioniert das auch bei Dauerlast.

3 Speicher: Wie müssen die RS485-Kabel angeschlossen werden?

Ein Speicher ist der Master, die anderen Slaves. D.h. alle 4 Kabel einfach über einen Stecker verbinden, da im Gehäuse bisher nur für 2 Pole Platz ist.

3 Speicher: Wie müssen die LAN-Kabel angeschlossen werden?

Nur den Master an das Internet anschließen, die anderen beiden Speicher senden ihre Werte an den Master.