FAQ – Veelgestelde vragen

 

Algemeen

Wie groß ist der Speicher?
Da der Wechselrichter für die Batterie, den alle herkömmlichen Systeme als ein großes und schweres Bauteil benötigen, bei uns komplett entfällt, ist der ganze Speicher für 7,7 kWh nur 63x63x25cm groß und lässt sich leicht unterbringen. Zu jedem Speicher wird die Wandhalterung und Tragegriffe mitgeliefert.
Wie wird der Speicher gesteuert?

Der Speicher wird von einem Smartmeter gesteuert, SAX Power bietet passende Geräte an. Das Smartmeter wird vom Elektriker hinter dem Stromzähler im Schaltschrank installiert und misst sowohl die Energie, die das Haus verlässt (eingespeist wird), als auch die, die von Ihnen eingekauft wird (aus dem Netz bezogen wird). Das Smartmeter steuert den Speicher so, dass die zugekaufte und eingespeiste Energiemenge minimiert wird. So speichern Sie überschüssigen Strom aus der PV-Anlage und entnehmen ihn später wieder, wenn die PV-Produktion nicht ausreicht.

Was habe ich von der neuen Technologie ?

Mit dem SAX-Speicher gewinnt man eine extrem hohe Sicherheit: Man kann ihn in 0,2 Millisekunden abschalten, und dann ist der gesamte Speicher unterhalb der Sicherheitsspannung (40V), d.h. man kann ihn überall anfassen! Das schließt Unfälle durch Hochspannung oder Erhitzung aus. Man profitiert auch bei der Lebensdauer: Normale Batteriespeicher mit Reihenschaltung sind nur so stark wie ihre schwächste Zelle, und durch produktionsbedingte Unterschiede und noch mehr durch Alterung gibt es immer Verluste – mit der SAX-Schaltung werden die Zellenblöcke einzeln angesprochen, so dass jeder optimal genutzt werden kann. Selbst wenn eine Zelle komplett ausfiele, bleibt der Rest der Batterie nutzbar. Das System ist zudem sehr robust, denn durch die spezielle Schaltung sind die elektronischen Bauteile nur einer geringen Spannung ausgesetzt – das verringert das Risiko von Defekten.

Wer sagt mir, dass die Behauptungen von SAX über ihren Speicher auch stimmen?

Die Leistungswerte unserer Speicher wurden unabhängig geprüft und wissenschaftlich bestätigt.
Die Stromspeicher-Inspektion der HTW Berlin zählt zu den wichtigsten unabhängigen Studien zur Effizienz von PV-Heimspeichersystemen in der DACH-Region. Kein Hersteller bezahlt für die Teilnahme – die Testmethodik ist wissenschaftlich fundiert und öffentlich dokumentiert. Energie Experteninoutic
In der Leistungsklasse bis 5 kW setzte sich der SAX Power Home Plus in der Stromspeicher-Inspektion 2026 als Spitzenreiter durch – mit mittleren Wirkungsgraden von über 97,6 % und einem Stand-by-Verbrauch von nur 4 Watt. Die HTW stellte zudem fest, dass der nutzbare Energieinhalt sogar 8 % höher liegt als im Datenblatt angegeben – der Speicher leistet also mehr als versprochen.
Alle Ergebnisse sind öffentlich einsehbar: solar.htw-berlin.de

Wie kann ich den SAX-Speicher regeln und kontrollieren?

Über ein übersichtliches Dashboard kann der Speicher im Webbrowser und in einer App auf dem Smartphone überwacht werden. Informationen wie Ladezustand kann man hier ablesen, Messdaten werden graphisch angezeigt. Nach der Lieferung kann man mit der Seriennummer des Speichers ein Konto erstellen (Website: app.sax-power.net). Dazu sind die SAX-Speicher über eine LAN-Schnittstelle mit dem Webserver der Firma SAX Power verbunden. Die Werte werden auch in einer Datenbank (in Deutschland) gespeichert und stehen damit zu Wartungszwecken bereit.

Habe ich mit einem SAX-Speicher auch eine Notstromversorgung?

Ja, es gibt einen separaten Anschluss am Gehäuse neben dem normalen Stromanschluss. Wenn die Netzspannung ausfällt, erkennt das der Speicher automatisch und schaltet auf den Notstrombetrieb um. Die Geräte, die am Notstromanschluss angeschlossen sind, werden also immer mit Spannung versorgt.

Eine Ersatzstromlösung ist ebenfalls mit dem Einbau eines Netztrennschalters möglich.

Ich habe keine PV-Anlage. Kann ich den Speicher trotzdem z.B. als Notstromgerät nutzen?

Mit unserem SAX Power Home Manager kann der Speicher auch ohne PV Anlage Strom aus dem Netz laden und im Falle eines Stromausfalls als Notstrom Versorgung genutzt werden.

Kann ich mit einem Speicher beginnen und später einen weiteren ergänzen?

Der Speicher lässt sich problemlos auf 2 oder 3 Geräte erweitern, auch zu einem beliebigen späteren Zeitpunkt. Weil wir jeden Zellenblock einzeln ansteuern und optimal nutzen, werden nachträglich installierte Geräte nicht durch die früheren Speicher beeinträchtigt, wenn diese durch ihren natürlichen Alterungsprozesse in der Kapazität gesunken sind. Man kann immer die volle Kapazität jedes Geräts nutzen.

Wie viel kosten mich die Speicher?

Bitte fragen Sie hierzu Ihren Hauselektriker oder senden Sie uns eine Anfrage und füllen Sie dazu bitte dieses Formular vollständig aus.

Warum kann der Speicher als 1 Phasiger Speicher alle 3 Phasen beliefern?

Ihr Saldierender Zähler von Ihrem Stromversorger berechnet das intern und saldiert auf Null.

Der saldierende Zähler misst Bezug und Einspeisung auf allen drei Phasen und verrechnet diese miteinander.

Es sollte nur im Ersatzstromfall also bei Stromausfall darauf geachtet werden das ein 1 Phasiger Wechselrichter auch auf derselben Phase wie der SAX Home Speicher angeschlossen ist, dann kann

der SAX dem Wechselrichter ein Netz simulieren und der WR startet auch im Ersatzstrombetrieb ( Netztrennschalter erforderlich ) und kann die Verbraucher bedienen und der SAX Speicher kann auch geladen werden.

( WR ab Baujahr 2018 ist Voraussetzung (wegen Frequenzerhöhung Kommunikation ) )

Ist ein Solarstromspeicher für Privatleute sinnvoll?

Man kann eine Photovoltaikanlage auch ohne Speicher betreiben und den Strom nur zu den Zeiten selbst nutzen, wo er erzeugt wird.
Ein Solarspeicher hat aber mehrere Vorteile:

  • Unabhängigkeit: sowohl auf die Energieversorgung bezogen als auch auf die Unabhängigkeit von steigenden Strompreisen
    Sicherheit bei Stromausfällen (Notstromversorgung)
  • Wirtschaftlichkeit: der Speicher ist eine Investition, die sich auszahlt sobald sich die Anschaffung amortisiert hat
  • Nachhaltigkeit: Man kann einen größeren Teil des Stroms vom eigenen Dach nutzen, der ökologisch erzeugt ist und nicht transportiert werden muss.
  • Im Zuge der Einführung von Dynamischen Stromtarifen kann der Speicher zB. Nachts günstigen Strom aus dem Netz laden welcher zu Hochpreis Zeiten dann genutzt werden kann.
    Dazu ist unser SAX HEMS nötig um die aktuellen Preise abfragen zu können.

 

Techniek

Wie sieht es bei den SAX-Speichern mit der Elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) aus? Kann es zu unerwünschten Abstrahlungen kommen?

Bei herkömmlichen Installationen mit Wechselrichter kommt es immer wieder zu Störfrequenzen im Amateurfunk- oder Notdienstnetz – die Betreiber werden abgemahnt oder müssen ihre Anlagen bis zur Behebung stilllegen. Solarwechselrichter verfügen DC-seitig über Filter, die das verhindern sollen – ist ein Gerät aber defekt, können störende Oberschwingungen entstehen und von der Wechselstrom-Verkabelung auf dem Dach wie von einer Antenne verbreitet werden. Die Taktfrequenz in SAX-Speichern ist um den Faktor 1000 niedriger als in herkömmlichen IGBT- Wechselrichtern. Deshalb gibt es mit SAX keinerlei EMV-Probleme.

Welche Art von Batteriezellen sind in den SAX-Speichern verbaut?

SAX Power setzt Lithium-Eisenphosphat (LFP) -Zellen ein, und zwar ein Spitzenprodukt des weltweit führenden Herstellers. Diese LFP-Zellen haben eine hohe Energiedichte und einen Wirkungsgrad von ca. 95% bei 0,2 C. Sie bieten auch wesentlich mehr Sicherheit gegen Feuer und Explosion als etwa NMC-Zellen (Nickel-Mangan-Kobalt).

Kann man den Speicher starten ohne Netzspannung?

Die Entnahme von Energie ohne Netzanschluss ist schwierig, da der Speicher die Energie für den Start aus dem Netz bezieht. Ein sogenannter Schwarzstart ist im Speicher installiert und kann manuell betätigt werden um die Spannung und ein Netz aufzubauen damit der Wechselrichter der PV Anlage wieder anläuft.

Ist eine Kombination mit Wärmepumpe oder Brennstoffzelle möglich?

Ja, wir ersetzen mit unserer Technik nur den batterieseitigen Wechselrichter. Geladen wird der Speicher mit Wechselstrom, darum wird ein PV-seitiger Wechselrichter benötigt der die 230V für den Speicher produziert.

Verliere ich Ladezyklen, wenn ich Strom in das Netz einspeise und zugleich einen SAX-Speicher benutze?

Nein, der eingespeiste Strom geht nicht durch den Speicher. Die Priorisierung ist 1.Eigenbedarf 2.SAX-Speicher 3.Einspeisen

Was ist das besondere an der SAX-Technik?

Die Batteriezellen sind nicht wie in herkömmlichen Systemen einfach in Reihe geschaltet, sondern werden von der Steuerung über sogenannte kaskadierte H-Brücken angeschlossen. Das heißt, wir gruppieren die Batteriezellen, und sprechen diese Gruppen einzeln an – so können wir sie optimal auslasten und können auch flexibel mit den Spannungswerten der Gruppen arbeiten. Dafür ist ein sehr kompliziertes Steuerungs- und Regelungsnetzwerk nötig, wir sind damit aktuell der einzige Anbieter auf dem Markt.

Wie kann es sein, dass man keinen Wechselrichter hat und trotzdem Wechselstrom bekommt? Ist ein Wechselrichter in dem Speicher enthalten?

In der Batterie von SAX Power übernimmt die Elektronik des Batterie-Management-Systems (BMS) die Umrichtung von Gleich- in Wechselstrom. Es gibt also keinen Wechselrichter als eigenes Gerät, auch nicht im Batteriegehäuse versteckt, sondern die Funktion wird vom ohnehin vorhandenen BMS mit übernommen. Die Wechselrichter-Funktion steckt also in der Software und braucht keine eigene Hardware mehr.

Was ist der Vorteil gegenüber einem üblichen System mit Wechselrichter?

In der SAX-Batterie sind die Zellblöcke nicht einfach hintereinander geschaltet (Reihenschaltung) wie in herkömmlichen Batterien, sondern sie können über eine spezielle Schaltung (kaskadierte H-Brücken) einzeln angesprochen werden. Die Elektronik kann also mit vielen einzelnen Gleichstrom-Spannungswerten arbeiten und sie auf verschiedene Weise kombinieren. Indem Sie daraus eine Sinuskurve zusammenbaut, erhält man Wechselstrom. Dies ist viel effizienter als die heutige Wechselrichtertechnik (IGBT) – nur mit dem SAX-Prinzip erreicht man einen Wirkungsgrad der Umrichtung von 98,6%.

Was bedeutet ein Wirkungsgrad von 98,6%?

Die Angabe bezieht sich auf die Umrichtung von Gleich- in Wechselstrom, die von der Elektronik des Batterie-Management-Systems durchgeführt wird. Zum Vergleich: Herkömmliche IGBT-Umrichter erreichen bis 96%. Das SAX-Verfahren, das softwarebasiert ist und darum ohne ein zusätzliches Gerät auskommt, verringert also nicht nur Platzbedarf und Kosten, sondern erhöht auch die Effizienz – es geht weniger Energie durch die Umrichtung verloren. Die 98,6% wurden durch unabhängige Messungen bestätigt. Der Betriebspunkt, auf den sich der Wirkungsgrad bezieht, ist eine Leistung von 2500W. Zur Effizienz der Batteriezellen: Der SAX-Speicher benutzt hochwertige LFP-Zellen (Lithium-Eisenhosphat), die einen Wirkungsgrad von ca. 95% bei 0,2 C haben.

Wenn dieses Verfahren besser ist als Wechselrichter, warum benutzen es dann nicht auch andere Hersteller?

SAX Power hat als bisher einziger Hersteller auf der Welt einen Weg gefunden, die Technologie für kleinere Systeme wie Solarspeicher wirtschaftlich nutzbar zu machen. Hier ein Link zu einer Erklärung des technischen Hintergrundes:
https://www.finepower.com/fachartikel-hocheffizienter-umrichter-fuer-batteriespeichersysteme/

Kann der Speicher auch 3phasige Geräte (Drehstrom) betreiben?

Der Speicher kann alle Geräte versorgen, ein- oder dreiphasig. Solange Energie in der Batterie gespeichert ist, wird die für alle im Haus angeschlossenen Verbraucher benutzt und es wird kein Strom aus dem Netz bezogen. Auch bei Ausfall des Netzes kann die Notstromfunktion (USV) alle oder einzelne Verbraucher aus der Batterie versorgen. – Technisch: Diese dreiphasigen Verbraucher werden vom Netz und vom Speicher versorgt. Der Stromzähler misst immer die Summe der drei Phasen zusammen. Die Summe der Dreiphasenleistung wird vom Smartmeter der SAX-Batterie gemessen und für die Regelung verwendet. Diese Leistung wird möglichst auf Null geregelt, der sogenannte „Nullspeicher“. Das heißt, auch wenn der Speicher einphasig ist, können damit einphasige wie dreiphasige Geräte vollständig versorgt werden.

Im Ersatzstrombetrieb bilden 3 SAX Speicher auch Drehstrom und somit können auch Drehstrom-Verbraucher weiter betrieben werden.

Welche Zellen sind im SAX-Speicher verbaut?

Wir verwenden hochwertige LiFePO4-Zellen (Lithium-Eisenphosphat) vom drittgrößten Batteriehersteller Die Zellen sind sehr sicher, da sie erst bei 400°C brennen können. Zum Vergleich: NMC-Zellen (Nickel-Mangan-Kobalt), die manche Hersteller verwenden, brennen schon bei ca. 120°C. Unsere Zellen sind frei von umweltschädlichem Kobalt und haben mit 180Wh/Kg eine hohe Energiedichte.

Wie viele Ladezyklen überstehen die Zellen?

Wir garantieren eine Restkapazität des Speichers von 80% nach 10 Jahren Nutzungsdauer. Man rechnet üblicherweise mit 300 Zyklen pro Jahr, also 3000 Zyklen in 10 Jahren. Das sind allerdings Vollzyklen und wir arbeiten gar nicht im gesamten Spannungsbereich der Zelle. Die Lebensdauer des SAX-Speichers ist gegenüber herkömmlichen Systemen außerdem durch den rotierenden Ladungsausgleich erhöht.

Muss ich auf die Entladungstiefe der Zellen achten?

Batteriezellen können Schaden nehmen, wenn sie zu niedrig oder zu hoch geladen werden. Aber darauf achtet der Speicher automatisch, er entlädt die Zellen nie komplett. Auch wenn der Speicher 0% anzeigt, ist er technisch noch nicht ganz leer, entsprechend bei 100% nicht ganz voll: Es bleibt immer oben und unten ein Puffer, der den einwandfreien Zustand der Zellen gewährleistet.

Wie hoch sind die Verluste?

Die Effizienz der Umrichtung (von Gleich- zu Wechselstrom) ist durch die SAX-Technologie sehr hoch mit einem Wirkungsgrad von 98,6% (Herkömmliche IGBT-Wechselrichter erreichen etwa 92 bis 96%). Bei allen Speichern gibt es auch Verluste in den Batteriezellen – diese können wir nicht beeinflussen, sie sind abhängig von der Ladeleistung und der Temperatur.

Lies hier gerne mehr: HTW-Berlin Stromspeicher-Inspektion

Wie hoch ist die Leistung des Speichers?

Die Ladeleistung des SAX Power Home Plus 7,7kWh liegt bei maximal 3500 Watt und die Entladeleistung beträgt maximal 4,6kW, da die Leitungen mit 20A abgesichert sind. Die Leistung des SAX Power Home 5,8kWh liegt bei maximal 2500 Watt und die Entladeleistung beträgt maximal 4,6kW. In Österreich und der Schweiz sowie teilweise anderen EU Ländern ist die Entladeleistung auf 3,7kW beschränkt, da die Leitung hinter dem Sicherungsautomaten, wo der Speicher dann angeschlossen wird, nur auf 16 Ampere ausgelegt ist (230V * 16A = 3,7kW).

In jeder Batterie macht das Batterie-Management-System einen Ladungsausgleich, damit die Zellen möglichst gut genutzt werden – was macht SAX anders?

Um in konventionellen Batteriespeichern hohe Spannungen zu erreichen, werden die Zellen in Reihe geschaltet. Weil sich ihre Kapazität, Selbstentladungsrate und Temperaturcharakteristik leicht unterscheiden – noch verstärkt durch Alterung – haben beim Laden manche Zellen noch nicht den maximalen Stand erreicht, während andere voll aufgeladen sind: Das Laden muss abgebrochen werden. Entsprechend wird beim Entladen der Betrieb eingestellt, obwohl manche Zellen noch Energie gespeichert haben. Um das auszugleichen, setzt der verbreitete passive Ladungsausgleich einen Teil der elektrischen Energie von schon aufgeladenen Zellen in Wärme um, was ein Weiterladen ermöglicht. Es wird also Energie verschwendet, außerdem bietet das Verfahren keine Lösung für das Entladen. Die nutzbare Kapazität eines Batteriespeichers wird so durch die schwächste Zelle bestimmt und kann um mehr als 50% reduziert sein. Ein aktiver Ladungsausgleich vermeidet dies, benötigt aber aufwendige Schaltungen mit leistungselektronischen Bauteilen und komplizierter Steuerung. SAX Power hat diese Probleme durch sogenannte kaskadierte H-Brücken gelöst – damit können Blöcke von Batteriezellen einzeln eingeschaltet oder überbrückt und ein schneller Ladungsausgleich der Zellen realisiert werden. Beim Ausfall einzelner Zellen kann der übrige Speicher weiterbetrieben werden – so ist die Verfügbarkeit viel höher als mit konventioneller Schaltung, die Lebensdauer der Batterie ist erheblich länger.

 

Installatie

Erweiterung mit SAX-Speichern

SAX-Speicher eignen sich optimal zur Erweiterung bestehender Solaranlagen mit Speichern verschiedener Hersteller. Die Erweiterungen lassen sich einfach durchführen, wobei zwei Schaltungsvarianten für den parallelen Betrieb der SAX-Speicher mit den bereits vorhandenen Speichern zur Verfügung stehen.
In Schaltung 1 hat der SAX-Speicher die höhere Priorität, was bedeutet, dass er zunächst vollständig geladen oder entladen wird. Sollte seine Leistung oder Kapazität für das Netz nicht ausreichen, wird auf den vorhandenen Speicher zurückgegriffen.
Bei Schaltung 2 ist es genau umgekehrt: Der bereits vorhandene Speicher hat die höhere Priorität und wird zuerst geladen und entladen, bevor der SAX-Speicher zum Einsatz kommt.

Wenn ich den SAX-Speicher mit einer Wallbox benutze, um mein E-Auto zu laden, welcher von beiden fungiert als Master?

Die Wallbox sollte als Master programmiert werden, da der Speicher im Smart-Home nicht die Funktion der Steuereinheit übernimmt. SAX Power empfiehlt eine autarke Steuerung des Speichers durch das Smartmeter, das ist am sichersten. Die Wallbox kann den Speicher dann zusätzlich steuern (Grenzwerte für Lade-/ Entladeleistung geben, Ladezustand und Leistung auslesen). Für die Kommunikation mit der Wallbox unterstützt der Speicher die Protokolle Modbus RTU, Modbus TCP/IP sowie Modbus UDP, diese sind im Benutzerhandbuch beschrieben. Es kann auch unser SAX Power Home Manager genutzt werden oder Fragen Sie nach der Kompatibilität zu einem bereits vorhandenen EMS oder HEMS Sytsem.

Wie und wo kann ich den Speicher montieren?

Der Speicher kann an der Wand montiert werden, wenn diese tragfähig ist. Ansonsten haben wir einen Ständer im Angebot, auf dem bis zu 3 Speicher eingehängt werden können. Die Maße des Ständers sind 35cm x 70cm x 180cm.

Ist der Speicher für den Außenbereich geeignet?

Nein, der SAX Homespeicher ist nicht für den Außenbereich geeignet. Er ist nach IP 30 zertifiziert und sollte bei Temperaturen von +5 bis maximal +35 Grad betrieben werden.

Muss der Speicher in der Nähe des Sicherungskastens montiert werden?

Nicht unbedingt, denn es sind mehrere Anschlussarten des Speichers möglich. Der Stromanschluss kann über ein dafür verlegtes Kabel erfolgen oder über die Steckdose; Die Kommunikation zwischen Speicher und Smartmeter kann über Kabel erfolgen oder drahtlos. Daraus ergeben sich drei sinnvolle Arten der Installation:
1) Bei der Standardinstallation führen ein Stromkabel und eins für die Kommunikation mit dem Smartmeter zum Speicher – dabei ist es sinnvoll, wenn der Speicher in der Nähe des Sicherungskastens angebracht ist.
2) Bei der Wireless-Installation erfolgt die Kommunikation zwischen Speicher und Smartmeter drahtlos, daher ist kein Kommunikationskabel nötig, nur ein Stromkabel.
3) Bei der Premium-Plug-in Installation wird der Speicher an eine beliebige Steckdose im Haus angeschlossen (diese muss lediglich durch eine gesicherte Steckdose ersetzt werden) und die Kommunikation erfolgt drahtlos. In dieser Variante ist der Installationsort unabhängig vom Ort des Sicherungskastens, der Speicher kann z.B. in einem Wohnraum angebracht werden. Das ist auch vom Geräusch her kein Problem, denn aufgrund des hohen Wirkungsgrads entsteht kaum Wärme und es wird keine Kühlung benötigt. Unsere Speicher haben eine rein passive Kühlung und keinerlei Ventilatoren oder Lüfter die Geräusche machen.

Muss der Speicher ans Internet angeschlossen werden?

Ja, ein Internetanschluss ist notwendig, damit der Speicher mit dem Webserver verbunden ist. Am Speicher ist ein LAN-Anschluss vorhanden. Wenn kein LAN-Kabel zum Router/Switch gelegt werden kann, kann Powerline (Internet über die Steckdose) oder ein Repeater (empfängt das Haus-WLAN und hat einen LAN-Anschluss) eingesetzt werden.

Eine Internetverbindung ist für die Garantie- und Gewährleistung nötig.

Kann ich als Privatkunde den Speicher selbst anschließen?

Nein, die Installation muss durch einen ausgebildeten Elektriker erfolgen, das ist in Deutschland vorgeschrieben. Ein bei den Netzbetreibern eingetragener Elektriker muss den Speicher nach der Inbetriebnahme beim Netzbetreiber anmelden.

Was ist der Installationsstandard?

Die Standardinstallation umfasst ein Smartmeter (Typ ADL400 oder ADW200 ), dieses wird im Sicherungskasten hinter den Stromzähler eingebaut. Der Speicher ist mit dem Smartmeter per Kabel verbunden (RS485-Schnittstelle, 2 Adern eines Kommunikationskabels wie z.B. LiYcY 2x 0,5mm²). Der Speicher ist über ein Stromkabel an eine Phase angeschlossen. Außerdem wird der Speicher per LAN-Kabel an das Internet angeschlossen.

Kann man direkt Gleichstrom aus einem PV-Modul in die Batterie einspeisen?

Nein, der Speicher ist AC-gekoppelt, darum benötigt man weiterhin einen PV-Wechselrichter. Der Speicher wird mit Wechselstrom geladen und gibt Wechselstrom aus.

 

Voor elektriciens

Wie wird der SAX-Speicher installiert?

Die Installation des Speichers ist sehr einfach: Gerät montieren, Smartmeter im Schaltschrank installieren, Verkabelung zum Speicher legen, Speicher anschließen, anschalten – fertig.
Die Parametrisierung wird bereits werkseitig von SAX Power erledigt, bei Bedarf kann der Elektriker sie mit der Software von SAX Power beim Kunden noch ändern. Es sind keine Parametereinstellungen oder sonstige Programmierung vor Ort bei der Installation notwendig. Je nach Gegebenheit vor Ort und Kundenwunsch kann die Kommunikation zwischen Speicher und Smartmeter über Kabel oder LORA-Funkverbindung erfolgen, der Stromanschluss des Speichers über Kabel oder Plug-in (Wieland-Steckdose). Der LAN-Anschluss ist über LAN-Kabel, PowerLAN, Receiver, etc möglich. Neben der Wandmontage ist auch eine Montage von bis zu drei Geräten ( beim 7,7er maximal 2 ) an den freistehenden SAX-Ständern möglich.

Werde ich für die Installation geschult?

Installationspartner von SAX Power bekommen von uns eine kostenlose Schulung . Die Schulung nimmt nicht viel von Ihrer Zeit in Anspruch, weil die Installation mit SAX einfacher ist als bei herkömmlichen Systemen. Die bestehende PV Installation muss nicht geändert werden.

Gegen wieviel Ampere muss die Hauptleitung abgesichert werden?

4mm² genügt (sichert gegen 25A), da der Speicher bei >20A abschaltet.

Sind im Plug-In Betrieb 16A (3,7kW) bei einer 1,5mm²-Leitung nicht zu gefährlich?

Das entspricht der Norm und ist daher unbedenklich. Die Sicherung sind 16A, daher funktioniert das auch bei Dauerlast.

3 Speicher: Wie müssen die RS485-Kabel angeschlossen werden?

Ein Speicher ist der Master, die anderen Slaves. Vom Master wird die RS485 Leitung einfach weitergeführt zum 2. und 3. Speicher.